Jetzt läuft auf Ö1:

Das Ö1 Konzert

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nicht mitzuhassen" - Sechs Frauen der griechischen Tragödie und ihre Tränen. Hubert Gaisbauer, Publizist und Autor, stellt zeitlos gültige Fragen aus Jahrtausende alten griechischen Tragödien. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ob Die Bakchen, Medea oder Sophokles' Antigone ("Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da"): Im Theater boomt die Antike. Vor zweieinhalb Jahrtausenden waren die Aufführungen meist tagelange Exerzitien des Gemeinwesens der Polis, sie waren Gewissensspiegel für subjektives und für kollektives Entscheiden und Handeln. In den großen Gestalten der Tragödien wird sichtbar, was - oft schuldlos - zwischen den Menschen geschieht: Liebe, Hass, Leidenschaft. Sich darin selbst zu erkennen, kann ein Schritt auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit sein: Katharsis, Reinigung. Immer wieder sind es vor allem die Frauen, die das Publikum ganz direkt ansprechen. Auch wenn sie einst von Männern gespielt wurden, sind es Iphigenie und Antigone, Atossa und Agaue, Alkestis und Klytämestra, die hohle Männlichkeit demaskieren und in ihrem Leiden die Empathie der Leserinnen oder Zuseher gewinnen. Es gleicht einem Wunder, wie die zweieinhalb Jahrtausende alten Texte der griechischen Tragödien Fragen von zeitloser Gültigkeit aufwerfen. Fragen, die der Kultur- und Religionspublizist Hubert Gaisbauer in der zweiten Adventwoche neu stellt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Es geht auf Weihnachten zu. "Es geht auf Weihnachten zu, sie fällen Bäume, sie hängen Bilder von Rentieren auf und singen Lieder von Freude und Frieden. Hier schneit's kein bisschen, es bleibt ziemlich grün. Mit mir wird man nicht leicht fertig, ich bin selbstsüchtig und traurig. Ich wünschte, ich hätte einen Fluss, auf dem ich mit Schlittschuhen davonlaufen könnte." (Joni Mitchell)


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Urwaldvogel mit Schopf und Flügelkrallen. Die Biologin Antje Müllner über den in Südamerika lebenden Hoatzin. Teil 2: Verdauen wie eine Kuh Gestaltung: Anja Petersen Der Hoatzin hat in seiner Heimat Südamerika auch den unrühmlichen Spitznamen "Stinkvogel". Diesen hat der Tropenvogel dem Geruch seines Kots zu verdanken, der an Kuhdung erinnert. Auch sein Verdauungssystem ähnelt dem der wiederkäuenden Säugetiere und ist einzigartig in der Vogelwelt. Der Hoatzin ernährt sich hauptsächlich von Blättern und besitzt einen vergrößerten Vorderdarm, der gefüllt bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts ausmachen kann. Um seinen schweren Bauch auf Zweigen und Ästen abstützen zu können, besitzt er am Brustbein einen speziellen Knorpelhöcker. Die etwa hühnergroßen Vögel brüten entlang von Wasserläufen oder an den Ufern von Seen. Werden die Jungvögel gestört, springen sie aus dem Nest und schwimmen einige Meter unter Wasser. Ist die Gefahr vorüber, klettern sie an einem anderen Baum mit Hilfe ihrer Flügelkrallen wieder hoch. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit galten die Tiere fälschlicherweise lange Zeit als Bindeglied zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und den heute lebenden Vögeln. Die größten Bedrohungen für den Hoatzin sind die Zerstörung der Regenwälder und der zunehmende Goldabbau entlang der Flüsse. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt von Wildnisgebieten in Südamerika ein.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Sibirien: Mythen Realität

Ressourcen, Eroberer und Verbannte (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Extreme Kälte, Verbannung und Zwangsarbeit: Das sind die gängigen Assoziationen zu Sibirien. Sie haben ihre Berechtigung. Ein Temperaturspektrum von bis zu 40 Grad plus im Sommer und - zumindest in einigen sibirischen Gegenden- bis zu minus 70 Grad im Winter ist einzigartig. Millionen russischer und sowjetischer Bürger und Bürgerinnen mussten in diesem Klima noch dazu Zwangsarbeit leisten. Was Verbannung und Straflager bedeuteten, kann man bei den Schriftstellern Fjodor Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus - und Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag - nachlesen. Der sowjetische Gulag, der auf einer langen zaristischen Straftradition aufbaute, beschränkte sich allerdings nicht auf Sibirien, Lager bestanden auch westlich des Urals, der als Grenze zwischen dem europäischen Teil Russlands und Sibiriens gilt. Sibirien umfasst damit rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets. Jahrhunderte vor der Errichtung des ersten sibirischen Lagers interessierten sich russische Kaufleute bereits für die Ressourcen jenseits des Urals. An oberster Stelle für sie standen dabei zunächst die Felle von Zobeln, die auch in Westeuropa in hohem Kurs standen. Zobelfelle wurden bald zu einem wichtigen Tribut, den die russischen Herrscher von den neu eroberten Gebieten in Sibirien einforderten. Die Erschließung Sibiriens begann Ende des 16. Jahrhunderts durch Kosaken, denen bald Händler, Beamte, Bauern und Missionare folgten. Bereits 1639 erreichten die Russen erstmals die pazifische Küste. Der sogenannte Sibirische oder Moskauer Trakt wurde zur zentralen Handelsstraße, über die auch Tee von China bis nach Europa gelangte. Um 1900 wurde die Transsibirische Eisenbahn zur wichtigen Verkehrsachse. Neue Ressourcen wurden entdeckt und vermarktet - wie Gold, Diamanten, Holz und schließlich Erdöl und Erdgas. Dass von dem Reichtum vor allem Moskau profitiert, hat in Sibirien immer wieder zu Verstimmung geführt, gelegentlich auch zu separatistischen Überlegungen. Die Bevölkerungszahl, die in Sibirien stets sehr gering war, ist heute weiter rückläufig. An bedeutenden Universitäten wie in Nowosibirsk oder Tomsk stellen Professoren einen Migrationstrend von Osten nach Westen fest: Studenten kommen aus Ostsibirien und wollen weiter nach Moskau, Petersburg oder überhaut Europa. Der Pioniergeist, der Eroberer, Wissenschafter und Komsomolzen nach Osten führte, gehört der Vergangenheit an. Das bremst nach den Analysen russischer Wirtschaftsexperten auch heutige Pläne für den eurasischen Raum.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (2). Gestaltung: Gerald Nestler *V wie VERSICHERUNG* Bei Versicherung denken wir zuerst an Schutz vor Unfällen, Überfällen und anderen Unglücksfällen. Dass der Begriff etwas mit den Finanzmärkten zu tun hat, verwundert uns nicht weiter, aber der Zusammenhang ist uns vielleicht nicht so klar. Dabei ist gerade Versicherung der Grund, weshalb es Finanzmärkte gibt. Denn wer sich gegen Risiken versichern will bzw. muss - oder sich der Risiken bedienen will, gegen die sich die anderen versichern - ist am Finanzmarkt tätig. Dies begann schon mit den ersten, noch vorkolonialen Handelsaktivitäten im ausgehenden Mittelalter, bei denen sich mehrere Händler zusammenschlossen. In gegenseitigem Vertrauen, das vertraglich bestätigt und bei Missachtung streng sanktioniert wurde, trugen sie das Risiko des Verlusts eines Schiffes gemeinsam, aber auch den Gewinn, den es nach sicherer Rückkehr abwarf. Viele Begriffe und Verfahren der Finanzmärkte gehen auf diese frühe Zeit europäischer Schifffahrt zurück (wie der Begriff Risiko). Auch die bereits koloniale Idee der Firma, des Unternehmens hat hier ihre Wurzel, was in den englischen Ausdrücken "company" und "securities" bis heute spürbar geblieben ist. Verweist ersterer darauf, dass man sich "auf unsicheren Pfaden" begleitet, sich also einander versichert, bedeutet "securities" Sicherheiten in Form von Wertpapieren. Versicherung stellt in der Finanzwelt einen Kosmos dar, aus dem seit dem 15. Jahrhundert die unterschiedlichsten, schillerndsten Formen hervorgegangen sind. Sie gehen weit über das hinaus, was klassische Versicherungen ihren Kunden anbieten, sind mit dieser Welt aber eng verwoben, weil sie die Mittel der Finanzmärkte höchst aktiv nutzen. Gerade die Vorsorge für zukünftige Zeiten macht deutlich, welche Rolle die Finanzwelt hier spielt und wie sehr sie unsere Zukunft, unsere Sicherheit, unser eigenes Wohl und das der Gesellschaft (in ihrer ökonomischen wie sozialen Bedeutung) in den Händen hält. Unter "V wie Versicherung" gibt das Radiokolleg Einblicke in das "Schattenreich des Vertrauens", das Gewissheit mit Sicherheit(en) ersetzt. Denn nur aufgrund der Ungewissheit und Kontingenz unserer Welt und der Zukunft gibt es überhaupt das dringende Bedürfnis nach Versicherung.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten

Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (2). Gestaltung: Verena Gruber "Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben", sagte Mieczyslaw Weinberg, der 1919 in Warschau geboren wurde. Weinberg war Jude und seine einzigartige Biografie verläuft zwischen der nationalsozialistischen und stalinistischen Diktatur. 1939 musste er vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht aus Warschau flüchten, seine jüdische Familie blieb zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet. Er gelangte in die kommunistische Sowjetunion und ließ sich in Minsk nieder, wo er sein Musikstudium, das er in Polen begonnen hatte, wiederaufnahm. 1941 musste er erneut flüchten und kam schließlich nach Moskau, wo er ein Freund von Dmitri Schostakowitsch wurde. 1953 wurde er unter Stalin inhaftiert und kam erst frei, als Stalin starb. Bis zu seinem Tod im Jahr 1996 lebte Mieczyslaw Weinberg in Moskau. Er war ein unermüdlicher Komponist. Er schrieb wie ein Besessener. Im Komponieren sah er eine Möglichkeit der Bewältigung des Traumas, das er erlitt. Und so steht sein gesamtes Werk im Zeichen des Krieges: Opern, Operetten, Symphonien, Streichquartette, Instrumentalwerke, Kammermusik, Filmmusik und Lieder. Seine bedeutendste Oper, die Auschwitzoper "Die Passagierin", wurde erst 2010, mehr als 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Seitdem erlebt sein Oeuvre eine internationale Renaissance. Im Dezember 2019 jährt sich der 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. In der Radiokolleg-Reihe spricht Verena Gruber unter anderem mit vielen Musikern und Dirigenten, die sich um die Wiederentdeckung Mieczyslav Weinbergs verdient gemacht haben: Gidon Kremer, Linus Roth, Mirge Grazinyte-Tyla, Oksana Lyniv, Nicolas Altstaedt, Frank Stadler ua.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Italienische Buffo-Manier - Erinnerungen an den Bariton Sesto Bruscantini. Ausschnitte aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi u.a. Gestaltung: Robert Fontane. Der Bariton Sesto Bruscantini war bereits sehr früh auf die komischen Rollen der italienischen Buffo-Oper abonniert, und wer die unbeugsamen Gesetze der Opernwelt kennt, weiß wie schwierig es ist, sich einer einmal erfolgten Kategorisierung zu entziehen. Der am 19. Dezember 1919 in Mittelitalien geborene Sänger hat sich während seiner langen Karriere diesen Gesetzen nicht gebeugt und hat sein Publikum auch mit Darstellungen seriöser Charaktere zu begeistern gewusst. So hat er nicht nur als Dulcamara, Figaro oder Don Alfonso im heiteren Fach reüssiert, sondern war zum Beispiel auch in Verdis tragischen Musikdramen erfolgreich, etwa als Rigoletto, Posa oder Vater Gérmont. Anlässlich der 100. Wiederkehr seines Geburtstags in diesem Monat erinnern wir an diesen vielseitigen Künstler - in heiteren und ersten Rollen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Eine Erzählung aus den Ragged Mountains". Von Edgar Allan Poe. Aus dem Englischen von Gisela Etzel. Es liest Markus Hering. Gestaltung: Stefanie Zussner Herr August Bedloe ist ein seltsamer junger Mensch, in psychischer und physischer Hinsicht ein Rätsel. Sein Leibarzt Dr. Templeton versucht, seine neuralgischen Anfälle mittels Hypnose und Morphium zu lindern. Eines nebligen Tages kehrt Bedloe von einer Wanderung in die Berge spät und aufgeregt zurück. Schier unglaublich ist die Schilderung seiner Erlebnisse und der Vision inmitten der Berge, doch der alte Templeton kann einiges erklären ... Der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe (1809 -1849) hatte mit seiner Verbindung von Imagination und analytischem Intellekt großen Einfluss auf den Symbolismus und die fantastische Literatur. Er gilt als Begründer der Kriminalliteratur. Zu seinen bekanntesten Erzählungen zählen "Der Untergang des Hauses Usher", "Grube und Pendel" und "Der Doppelmord in der Rue Morgue".


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Philipp Weismann. Mirga Gra?inyte-Tyla und Gidon Kremer widmen sich Mieczyslaw Weinberg. Die litauische Dirigentin Mirga Gra?inyte-Tyla hat für ihr Debüt-Album bei der Deutschen Grammophon ein ganz spezielles Programm zusammengestellt: die Symphonien Nr. 2 und Nr. 21 von Mieczyslaw Weinberg. Der polnisch-jüdische Komponist, der vor den Nationalsozialisten aus Warschau nach Russland geflohen ist, zählt zu den Großen des 20. Jahrhunderts. Erst in den letzten Jahren wurde er auch im Westen wiederentdeckt. Entscheidend dazu beigetragen hat der lettische Geiger Gidon Kremer, der an der Aufnahme auch beteiligt ist. Als Konzertmeister spielt er die Violinsoli in der Symphonie Nr. 21 - einem knapp einstündigen Werk mit dem Beinamen "Kaddish", das den Opfern des Warschauer Ghettos gewidmet ist. Das von Gidon Kremer gegründete Kammerorchester Kremerata Baltica spielt diese großdimensionierte Symphonie gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, das Mirga Gra?inyte-Tyla seit 2016 als Chefdirigentin leitet. Die Kremerata Baltica "allein" dirigiert Gra?inyte-Tyla bei Weinbergs 2. Symphonie, die 45 Jahre vor der 21. Symphonie entstand. Am 8. Dezember jährt sich Mieczyslaw Weinbergs Geburtstag zum 100. Mal.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

"a piacere" - Kammermusik aus Italien (1). Auf dem Bühnenvorhang des Theaters in Kempten tanzen die Musen nach einem Gemälde von Botticelli! Oliver Triendl hat 2018 zum 13. Mal exzellente Freundinnen und Freunde wie Lauma Skride und Anna Garzuly-Wahlgren um sich geschart, um bei seinem Festival "Classix Kempten" dem Publikum italienische Kammermusik aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert zu servieren, jedes Konzert mit einer Ovation an Rossini als Dessert! Gestaltung: Irene Suchy Italien, das für Belcanto schwelgt und Verismo liebt, und dessen Kammermusik zu entdecken war: Erstbegegnungen mit einem Quintett von Giorgio Federico Ghedini und mit der compositrice in residence, Virginia Guastella. Bruno Madernas "Aulodia per Lothar" für Oboe d'amore und Gitarre, Bohuslav Martinus Variationen über ein Thema von Rossini und Achille Longos Klavierquintett aus dem Jahr 1934 verbreiten virtuose Heiterkeit.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Was die Stimme im Hörer vermittelt Über das Telefonieren und wie sich unsere Kommunikationsgewohnheiten verändert haben Einer Erhebung der A1 Telekom Austria aus dem Sommer 2019 zufolge nutzen 72 % der unter 24-jährigen das Handy für den schriftlichen Verkehr. Das Telefonieren scheint für sie nicht mehr en vogue zu sein. Soziologen stellen dieses Verhalten im Zusammenhang mit einem Wertewandel, der der sogenannten Generation X ein großes Sicherheitsbedürfnis unterstellt. Das Chatten ermöglicht Kontrolle, das Telefonat erfordert Spontanität, macht unsicher. Im Zentrum steht das Smartphone mit seinen vielfachen digitalen Kommunikationsformen. Welche Meinung haben Sie? Rufen Sie uns nach der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 an oder schreiben Sie an moment@orf.at. Wie hat sich unser Kommunikationsverhalten verändert? Dient das Smartphone als Brücke zur analogen Kommunikation oder ist es doch Gesprächsblockade? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Generationen in ihren Kommunikationsgewohnheiten? Haben die "Alten" Verständnis für das Kommunikationsverhalten der "Jungen"? Welche Vor- und Nachteile hat das mündliche Gespräch und welche der Text. Gestaltung: Noel Kriznik


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Ein vielsprachiges "Herzlich Willkommen" Rudi ist begeistert. An diesem Klingelbrett im ZOOM Kindermuseum darf er jede Türklingel drücken, so oft und lange, wie er will. Und das, ohne von erbosten Hausbewohnern geschimpft und verjagt zu werden. Bei jedem Klingelknopf erklingt die Stimme eines Kindes, das den Radiohund in seiner Muttersprache begrüßt: auf Somalisch, Spanisch, Bosnisch, Niederländisch oder Turkmenisch, zum Beispiel. Rudi trifft die vielsprachigen Zweibeiner und spitzt die Ohren: Wie ist es, mehrere Sprachen zur Auswahl zu haben? Wann und mit wem unterhalten sie sich auf Deutsch, wann in einer anderen Sprache?


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Mit jedem Verlust habe ich auch etwas gewonnen". Ishraga Mustafa Hamid - Sudanesin in Wien. Porträt von Eva Roither Die glitzernden Schneeflocken bezaubern sie, als sie aus dem Flugzeug steigt. Es ist Februar 1993, in Wien misst man einen Schnee-Rekord, als die Anfang 30-jährige sudanesische Journalistin Ishraga Mustafa Hamid am Flughafen in Schwechat ankommt. Man hat der bekennenden Kommunistin und Frauenrechterin aus der Stadt Kosti im Osten des Sudan nahegelegt, das Land zu verlassen. Generalleutnant Omar Hassan al-Baschir hat 1989 durch einen Putsch die Macht übernommen und ein autoritäres, streng islamistisches Regime errichtet. Oppositionelle wie Ishraga Mustafa Hamid, die sowohl die Regierung kritisieren als auch den Bürgerkrieg im Südsudan, sind bedroht. In Wien versucht sie so rasch wie möglich, sich zu etablieren. Aber es ist nicht einfach. Sie ist alltäglichen Vorurteilen ausgesetzt, sie wird zwar mit einem Stipendium unterstützt, aber das Geld ist knapp. Im Sudan hat sie bereits ein Publizistik-Studium abgeschlossen und als Journalistin gearbeitet, in Wien schreibt sie erneut eine Diplomarbeit im selben Fach. Dieses Mal auf Deutsch. Daneben arbeitet sie als Reinigungsfrau und verteilt Inserate vor der Universität. Später absolviert sie ein Doktoratsstudium, übernimmt einen Lehrauftrag am Institut für Politikwissenschaft, widmet sich intensiv der Migrantinnenforschung in Österreich, organisiert internationale Konferenzen, hält Vorträge - und schreibt: Gedichte und Prosatexte, in denen sie über ihr Leben zwischen Europa und Afrika reflektiert. Heute, 26 Jahre nach ihrer Ankunft in Wien, hat Ishraga Mustafa Hamid viel erreicht. Während eines winterlichen Spaziergangs durch die Stadt blickt die Autorin zurück auf eine wechselvolle, manchmal schwierige Zeit im Exil. Und trotz vieler Veränderungen ist eines geblieben: Die glitzernden Schneeflocken bezaubern sie immer noch.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

12.12: Ein Abend für Licht ins Dunkel: CD Präsentation: Am kommenden Donnerstag wird ab 19:30 Uhr im Großen Sendesaal die "Licht ins Dunkel" CD 2019 präsentiert. Darauf zu hören sind zahlreiche prominente österreichische Musikerinnen und Musiker, wie zum Beispiel Hubert von Goisern, Alma, die Strottern, Schmieds Puls, Voodo Jürgens der Nino aus Wien oder das Quartett Molden / Resetarits / Soyka / Wirth. Auf der CD zu hören sind auch Klassiker wie "Loch amoi" von Georg Danzer, "Die Kinettn wo i schlof" von Wolfgang Ambros, oder "Weil ma so fad is" von Helmut Qualtinger. Die Beiträge für die diesjährige "Licht ins Dunkel" CD zusammengestellt hat der Wiener Liedermacher Ernst Molden. 13.12: Jazztime: Lucas Niggli: "Fulminant, furios, magisch oder beglückend", das sind Attribute, die in Konzertberichten über den Schweizer Schlagzeuger Lucas Niggli zu lesen sind. Für Furore sorgt er mit seinen ungewöhnlichen Projekten unter anderem mit dem Vokalkünstler Andreas Schaerer, dem Klarinettisten Jan Galega Brönnimann oder dem Balafon-Spieler Aly Keita. Im Gespräch mit Johann Kneihs wird Niggli über sein Engagement in Ola Neuwirths Oper "Orlando" in der Wiener Staatsoper ebenso sprechen wie über seine Improvisationen am Schlagzeug und zahlreichen anderen Spezialinstrumenten. Unter dem Titel "Der andere Beat des Schlagzeuges - Lucas Nigli" können Sie die Jazztime am kommenden Freitag ab 19:30 Uhr Live auf Ö1 hören, oder schon ab 19.00 Uhr als Livegast im RadioCafe dabei sein. 15.12: Orgelkonzert: Ein kleines Jubiläum im Großen feiert der in Kooperation mit Ö1 und der Jeunesse bereits zum 20. Mal stattfindende Orgelzyklus. Das große Jubiläum ist der 70. Geburtstag der Jeunesse in dieser Saison. Am kommenden Sonntag, ab 19:30 Uhr werden im Großen Sendesaal der Wiener Organist Wolfgang Kogert und die aus Frankreich stammende Solofagottistin der Wiener Philharmoniker Sophie Dervaux auftreten. Für einen prächtigen Auftakt sorgt Dietrich Buxtehudes Toccata im furiosen "stylus fantasticus" es folgen ein charmantes Concerto von Antonio Vivaldi und romantische Preziosen, u.a. von Edward Elgar, bis zu brillanten Neuinterpretationen barocker Toccatenkunst aus der Feder des Belgiers Benoît Mernier sowie des österreichischen Komponisten Bernd Richard Deutsch. 15.12: Ö1 Weihnachts-Quiz "gehört.gewusst": Gemeinsam mit Bernhard Fellinger wird Doris Glaser am kommenden Sonntag das Ö1 Weihnachts-Quiz "gehört.gewusst" moderieren. Als prominente Gäste eingeladen sind Hubert von Goisern, Birgit Minichmayr, Johannes Silberschneider und die aus Udine stammende junge Gambistin Maddalena del Gobbo. Gemeinsam mit zwei Musikern von den Wiener Philharmonikern wird Maddalena del Gobbo auch für die musikalische Begleitung des Weihnachtsquiz sorgen. Der Beginn der Veranstaltung am kommenden Sonntag im Großen Sendesaal ist 12:45 Uhr. Die Radioübertragung startet wie immer ab 13:10 Uhr. Das Ö1 Weihnachstquiz können Sie auch im Video Livestream mitverfolgen.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Pack das Leben bei der Kehle. Orgel Toçes CD "Peshk" und die Songs der finnischen Komponistin Amanda Kaurannen Das einzige was sie verbindet, scheint eine eigenartige Neigung zum Tango zu sein: Wenn der in Wien lebende albanische Singer/Songwriter Orges Toçe loslegt, dann entzieht er freilich zum Beispiel dem Balkan-Tango jegliche Larmoyanz. Und Toçe hat noch viel mehr im Gitarrenkoffer anzubieten. Hinter der lakonischen Erzählhaltung spüren wir sein großes Herz klopfen. Es schlägt übrigens ziemlich schnell, für seine Größe, das Herz, swingt, schlägt off-beat, wie in dem Abgesang auf den Rock´n´Roll, der eigentlich ein Abgesang auf Alles ist: "Die Tage fliegen vorüber wie ein Zug, der niemals Station macht." Amanda Kaurannen wiederum aus Finnland weiß natürlich um die Liebe ihrer Landsleute zum Tango. Dass dieser in Finnland mit einer ganz eigenen Art von Melancholie einhergeht, liegt vielleicht in der Natur der Finnen (und Finninnen!). Aber möglicherweise pflegen diese den Kummer nur als nationalen Schatz, mutmaßt Kaurannen. Sie singt, spielt Maultrommel, Harmonium und diverse Percussion, und zwar aktuell gleich in drei Bands mit völlig unterschiedlichen Klangkonzepten. Toçes neue CD "Peshk" findet in diesen "Spielräumen" ausgerechnet in Finnland klangliche Kontrapunkte. In Albanien, Wien und Finnland scheint die Sonne. Schräg, aber wärmend.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse. Mit Veronika Bohrn-Mena, Arbeitsforscherin und Expertin für atypische Beschäftigung bei der Gewerkschaft GPA-djp. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Lern etwas Gescheites, dann wird einmal etwas aus dir"- mit diesem Spruch sind wohl die meisten von uns aufgewachsen. Immer mehr wird aber klar, dass dieses Versprechen von Erfolg durch Fleiß und Leistung nicht mehr gilt. Ein guter Arbeitsplatz, eine berufliche Sicherheit, die auch eine Sicherheit in der Lebensplanung mit sich bringt, ist auch für Akademiker/innen schon lange nicht mehr selbstverständlich. Ein Drittel der Beschäftigten in Österreich ist heute mit unsicheren oder gar prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert, meint die Arbeitsforscherin Veronika Bohrn-Mena. Das bedeutet zum Beispiel: schlechte Bezahlung, oftmals keine Anstellung, Kettenverträge, Leiharbeit, kein Kündigungsschutz, fehlende Sozialversicherung, schwierige, weil besonders flexible Arbeitszeiten. Abgezeichnet hat sich diese Entwicklung schon vor rund 30 Jahren. In ganz Europa gibt es unter dem Schlagwort "Flexicurity" seit Jahrzehnten die Tendenz zur sogenannten Arbeitsmarktflexibilisierung. Dabei wird es den Arbeitgebern immer mehr ermöglicht, außerhalb des klassischen Arbeitsrechts der Tarifverträge und Mindestlöhne zu agieren. In Deutschland gilt die "Agenda 2010" als eine Art Wendepunkt zur Deregulierung der Arbeitsverhältnisse, in Großbritannien war das zu Zeiten der Regierung von Margaret Thatcher. Auch in Österreich wird, in kleinen Schritten, beständig dereguliert. Die Annahme, dass durch Flexibilität mehr Arbeitsplätze geschaffen würden - ein Hauptargument der Befürworter - hat sich bisher nicht bestätigt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Über die Schattenseiten des Fremdenverkehrsbooms in den Alpen Gestaltung: Georg Wimmer Ein Berggipfel, der für eine Gondelbahn gesprengt werden sollte. Ein Schneeband im Grünen, über das schon im Herbst Skifahrer/innen ihre Schwünge ziehen. Ein Bau-Boom bei Appartements und Hotels, der Immobilienpreise in schwindelnde Höhen treibt. Die Auswüchse des Wintertourismus, der gerade wieder voll anläuft, sorgen häufig für Kopfschütteln. Ein Projekt am Pass Thurn zwischen Kitzbühel und Mittersill setzt jetzt noch einmal neue Maßstäbe. Auf knapp fünf Hektar soll ein Chalet-Dorf für Superreiche entstehen. Die zahlen für eine exklusive Ferien-Residenz bis zu acht Millionen Euro und erhalten dafür nicht nur die begehrte Widmung als Zweitwohnsitz; beim Kauf eines Chalets wird auch gleich ein Elektro-Porsche in die Garage geliefert. Die Werbung für das Projekt stellt Natur und Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Und das, obwohl das Dorf bis auf wenige Meter an ein geschütztes Hochmoor herangebaut wird. Der Zorn vieler Einheimischer angesichts dieser Entwicklung wächst.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Das unsichtbare Potenzial. Von Constanze Lehmann 2,2 bis 3,8 Millionen Pilzarten gibt es weltweit. Aber erst 120.000 Pilzarten sind wissenschaftlich beschrieben. Moderne und kostengünstigere Gensequenzierungsmethoden treiben die Identifizierung voran. Jährlich werden derzeit 2.000 neue Arten entdeckt. Pilze gibt es überall - im Boden, im Meer, in der Luft - aber meist im Verborgenen. Dabei lohnt es sich, dieses Reich zu erkunden, denn die Lebewesen sind vielfältig und vor allem vielseitig. Was wären Bäcker, Brauer, Winzer und andere Lebensmittelproduzenten ohne Hefen? Aber Pilze können auch heilen. Sie produzieren Naturstoffe, also Biomoleküle: ein Grundstoff für Medikamente. Schon Ötzi trug einen Birkenporling zur Wundheilung bei sich. Mit Penicillin hat die medizinische Karriere der Pilze eine neue Dimension erreicht. Antibiotika, Immunsuppressiva, Cholesterinsenker - all das produzieren Pilze. Die gentechnische und technologische Entwicklung erschließt weitere Potenziale.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Pinchas Steinberg; Michael Barenboim, Violine. Dmitri Kabalewski: "Colas Breugnon", Ouvertüre aus der Oper "Le maître de Clamecy" op. 24 * Arnold Schönberg Konzert für Violine und Orchester op. 36 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll, op. 93 (aufgenommen am 27. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Pinchas Steinberg war von 1989 bis 1996 Chefdirigent des RSO Wien. Anlässlich der Jubiläumssaison 2019/20 kehrt er zum ersten Mal wieder ans Pult seines ehemaligen Orchesters zurück. Begleitet wird er von dem Geiger Michael Barenboim, den u. a. Pierre Boulez und Lorin Maazel förderten und der nicht zuletzt durch die Interpretation eines Konzertes Aufmerksamkeit erregte: dem Violinkonzert von Arnold Schönberg. Die Komposition, die Jascha Heifetz als "unspielbar" zurückwies (bevor dann Louis Krasner, der Uraufführungsinterpret von Alban Bergs Violinkonzert, das Gegenteil bewies), schrieb Schönberg in den ersten Jahren nach seiner Emigration in die USA. In dem Konzert bringt der Schöpfer der Zwölftontechnik klangliche Gegensätze unvermittelt zusammen: ein aufregendes, zuweilen schroffes Werk, dessen Modernität acht Jahrzehnte nach seiner Entstehung noch immer frappiert. 20 Jahre später verfasste Schostakowitsch seine zehnte Symphonie, eine heimliche Abrechnung mit dem Stalinismus. Nach Stalins Tod 1953 fühlte sich Schostakowitsch endlich wieder in der Lage, eine Symphonie zu schreiben, so emotional, sinnlich und intelligent, so hintergründig und auftrumpfend wie lange nicht mehr. Im legendären zweiten Satz will der Komponist, wie überliefert wurde, Stalin "vertont" haben: umfassende Orchester-Geschäftigkeit bei minimaler musikalischer Substanz. Man könnte auch sagen: viel Lärm um nichts. Dem steht die quälend lange, tieftraurige Einleitung des Finales entgegen. Hier klagt einer an, der unter Stalin gelitten, ihn aber überlebt hat. Dmitri Kabalewski geht der Ruf voraus, unter Stalin weitaus stromlinienförmiger, gefälliger, lebensbejahender komponiert zu haben als der grüblerische und kluge Schachspieler Schostakowitsch. Ein Werk wie die Ouvertüre zu "Colas Breugnon" sollte deswegen nicht abschätzig beurteilt werden, zu mitreißend ist ihr Schwung. Und dass diese Ouvertüre nahezu zeitgleich mit Schönbergs Violinkonzert entstanden ist, malt das widerspruchsvolle Porträt der 1930er Jahre mit größter Deutlichkeit. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)


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21.55 Uhr

 

 

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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Sibirien: Mythen Realität. Ressourcen, Eroberer und Verbannte (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Das ABC der Finanzwelt. U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (2). Gestaltung: Gerald Nestler Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten. Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (2). Gestaltung: Verena Gruber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Das mdi Ensemble im Wiener Porgy Bess. Gestaltung: Andreas Maurer Diesen Oktober gastierte das Mailänder mdi Ensemble im Rahmen des Jeunesse-Zyklus "Fast Forward" erstmals in Wien. Mit Ausdauer und unermüdlicher Aufmerksamkeit verfolgen sie bisher ihr Ziel: Bereits die erste CD-Einspielung (2009) wurde mit dem "Coupe de coeur - Musique contemporaine" geehrt. 2017 verlieh ihnen das Teatro La Fenice die Auszeichnung "Una vita nella musica". In Wien hatte das sechsköpfige mdi Ensemble ein Programm mit im Gepäck, welches durch mehrere Generationen italienischer zeitgenössischer Musik führte, u.a. mit Werken von Salvatore Sciarrino, Marco Stroppa sowie Francesco Filidei. Eine Klangreise, die von flüchtigen poetischen Momenten bis hin zu extrem gesteigerter Dramatik reichte und zwischen Geräusch und Sinnlichkeit mit neuen Musiksprachen aufwartete - etwa in Giorgio Nettis "place", wo sich die Musik am und um den Ton-Steg der Streichinstrumente entwickelt.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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