Webradio und Livestream

Spezialtipp

Pfingstfestspiele Baden-Baden

Bild: SWR/Marco Borggreve

Freitag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Pfingstfestspiele Baden-Baden

Orchesterkonzert, SWR Symphonieorchester, Leitung: Dima Slobodeniouk. ( Dima Slobodeniouk, Dirigent)

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Querköpfe

Kabarett, Comedy schräge Lieder Kabarettpreis Salzburger Stier 2022 Das Schweizer Duo Fatima Moumouni und Laurin Buser Mitschnitt vom 21.5.2022 aus dem Stadttheater Lindau Fatima Moumouni und Laurin Buser haben den internationalen Kabarettpreis Salzburger Stier 2022 für die Schweiz erhalten. Das jüngste Bühnenprogramm des Duos heißt nicht nur "Gold" - es ist auch Gold wert, da ist sich die Jury mit dem Publikum einig. Wenn Fatima Moumouni und Laurin Buser die Bühne in Beschlag nehmen, steigt der Blutdruck: (Rap-)Texte voller sprachlicher Geistesgegenwart, Attacken auf Denk- und Sprechgewohnheiten, feine Selbstironie und lyrische Explosionen. Kein Wunder also, dass die beiden schon in jungen Jahren jede Menge Gold geholt haben: 2019 gewannen sie sowohl den Teamwettbewerb der Schweizer Meisterschaften im Poetry-Slam als auch die internationalen deutschsprachigen Meisterschaften. Den Salzburger Stier 2022 bekamen die beiden am 21. Mai im Stadttheater Lindau am Bodensee überreicht. In den "Querköpfen" hören sie heute Highlights aus ihrem Auftritt bei der rund dreistündigen Preisträger-Gala. Der internationale Kabarettpreis Salzburger Stier wird jährlich von den öffentlich-rechtlichen Radioanstalten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vergeben und wurde in diesem Jahr bereits zum 41. Mal verliehen.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Deutsches Chorfest Thomaskirche Leipzig Aufzeichnung vom 27.05.2022 Werke von Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz Leipziger Cantorey Concerto Vocale Leipzig Sächsisches Barockorchester Leitung: Gotthold Schwarz

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Die neunundvierzigste Ausschweifung Nach einem Text von Ror Wolf Bearbeitung und Regie: Antje Vowinckel Mit: Lars Rudolph, Martin Engler, Heinrich Giskes, Hubertus Gertzen, Horst Hildebrand, Laura Maire, Bertold Toetzke, Doris Wolters Komposition: Rolf Sudmann, Antje Vowinckel Ton: Johanna Fegert Produktion: SWR 2007 Länge: 55"16 Ein namenloser, rastloser Mann ist überall und zugleich im Nirgendwo unterwegs. Er schlüpft in so viele Rollen, dass seine Identität verwischen würde, spräche er nicht dieses sonderbare "R" ... Im Osten, im Norden, im Süden, im Westen; im Hellen, im Dunkeln, im Nebel, in Afrika, auf dem Schiff, im Zug, in der Tiefe und in der Ferne? Ein namenloser, rastloser Mann ist überall und zugleich im Nirgendwo unterwegs. Er schlüpft in so viele Rollen, dass seine Identität verwischen würde, spräche er nicht dieses sonderbare "R", ein "R", das so unzureichend ist, wie alles in seinem Leben. Kein richtiges "R", keine richtige Identität, keine richtige Reise, kein richtiger Beruf, eine Familie von Versagern, ein Haufen Freunde, die verschwinden, und Frauen, die nicht richtig wollen. Dazu noch Sümpfe, Unwetter, Krokodile, Schlangen. Die Natur ist groß in dieser Welt, die Menschen klein und nichtig. Ror Wolf schöpft die Fülle aus dem Nichts, die Poesie aus der Verweigerung. Ein Hörspiel in der Tradition des Schelmenromans. Ror Wolf (1932-2020), war Autor, bildender Künstler und Hörspielmacher. Er arbeitete zwei Jahre als Betonbauer in der DDR, bevor er in die Bundesrepublik übersiedelte und Literatur, Soziologie und Philosophie in Frankfurt am Main und Hamburg studierte. Seit 1957 veröffentlichte er Texte, Collagen, Lyrik, Hörspiele und Prosa. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter 1988 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika" (SWF/HR/NDR/WDR 1986), 2006 den Preis "Hörbuch des Jahres", 2015 den Günter-Eich-Preis, 2018 den Rainer-Malkowski-Preis. Bis zu seinem Tod im Februar 2020 lebte er in Mainz. Hörspiel nach einem Text von Ror Wolf Die neunundvierzigste Ausschweifung

Featuretipp

Heute, 19:00 Uhr rbb Kultur

Feature

Der ewige Faschist - Eine Spurensuche Von Claas Christophersen und Norbert Zeeb Sprecher*innen: Claas Christophersen, Christian Redl, Wanda Perdelwitz, Steffen Siegmund, Beate Rysopp Technische Realisation: Frank Albiker, Sebastian Ohm Regie: Alexander Schuhmacher Claas Christophersen, 43, entdeckt auf Fotos eine fatale Ähnlichkeit zwischen seinem Großvater KarlHeinz Christophersen und dem HolocaustLeugner und AltNazi Thies Christophersen. Die beiden könnten Brüder sein. Aber schon Claas" Vater bekam immer zu hören, es gebe da zwei "ChristophersenLinien". Mit derjenigen, aus der Thies stammt, hätten "sie" nichts zu tun. Wirklich? Öffentlich bekannt wurde Thies, als er 1972 vor den Toren der "documenta" eine Fuhre Mist ablud. Später prägte er den Begriff der "AuschwitzLüge". Ein selbst ernannter Reichsbürger in der Familie? Was, wenn er doch ein Verwandter ist?

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Phantastische Geschichten (1/9): Die schönste Geschichte der Welt

Geschichte von Rudyard Kipling - bearbeitet von Günter Eich. Wo liegt die Quelle der Fantasie? Rudyard Kipling glaubt sie in dieser Geschichte gefunden zu haben. Charlie Mears ist ein unscheinbarer junger Bankangestellter. Aber er fühlt sich zum Dichter berufen, auch wenn er nur "Herz" auf "Schmerz" reimt und "Liebe" auf "Triebe". Doch eines Tages berichtet er Rudyard Kipling von seiner Idee zur "schönsten Geschichte der Welt" - und sobald Charlie zu erzählen beginnt, ist Kipling fasziniert. Charlie schildert das Leben eines griechischen Galeerensklaven in den lebhaftesten und verblüffendsten Details. Es ist, als habe er sie selbst erlebt. Bald kommt Kipling zu der Überzeugung: Charlie hat diese Geschichte selbst erlebt, in einem früheren Leben. Und Kipling will diese Geschichte unbedingt erfahren, um sie selbst nieder zu schreiben. Geschichte von Rudyard Kipling - bearbeitet von Günter Eich.

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