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Bayern 2

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Gedanken zum Tag

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Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.00 Uhr
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08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Kolossale Wiesn-Originale Eine Audio-Tableaux-Revue Von Justina Schreiber Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 An diesem Wochenende hätte es wieder einmal gehießen: "Ozapft is!" Doch leider fällt das Oktoberfest heuer aus - übrigens nicht zum ersten Mal. Dennoch - und gerade deswegen - laden wir Sie ein zu einem historischen Wiesn-Bummel der akustischen Art! Riesen, Zwerge, Kraftmenschen und tollkühne Artisten, geheimnisumwitterte Beduinen, exotische "Lippennegerinnen", kampferprobte Indianer, wilde Radfahrer, Damen ohne Unterleib, Lionella - das Löwenmädchen, die zusammengewachsenen Zwillinge mit ihrem Kinde ... In den vergangenen 210 Jahren diente die Wiesn vielen als Freiluft-Bühne. Nun sind sie alle noch einmal versammelt: todesmutige Frauen wie die Luftschifferin Wilhelmine Reichard und die Steilwand-Kitty, Hungerkünstler wie Riccardo Sacco, Schlitzohren wie der Pferderennmeister Franz Xaver Krenkl, Originale wie der Vogel-Jakob. Sensationen über Sensationen! Höher, weiter, schneller! Kreischende Massen! Klingende Kassen! Sehen Sie selbst, wie Ströme von Besuchern in die Völkerschauen des Carl Gabriel drängen und Ströme von Geld in die Taschen des Karussell-Königs Hugo Haase fließen. Schalten Sie ein! Staunen Sie! Hören Sie: eine Audio-Tableaux-Revue atemberaubender Oktoberfest-Attraktionen aus den Jahren 1810 bis 2010. BR 2010

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung Wirtshauskultur in Franken Von Anja Bischof Gemeinsam stark - Genossenschaften und Kollektive Von Petra Nacke Wiederholung um 21.05 Uhr Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung Wirtshauskultur in Franken Von Anja Bischof Sie sind selten geworden, die urig-gemütlichen Gaststätten in Franken, wo der neue Gast zum Gruß auf jeden Tisch klopft und der Stammtisch einstimmig mit "Habe die Ehre" antwortet. Wo die Patina der vergangenen 80 Jahre im Schirmständer steckt und an den vergilbten Funzeln über den Tischen hängt. Wo gekartet wird bis in die Nacht, der Wirt den Kopf auf die müden Arme legt und im Sitzen einschläft. Hat diese Kultur noch eine Zukunft? Sterben ihre Gäste ebenso aus wie die Wirte, die keine 40-Stunden-Woche kennen? Die bayerische Staatsregierung hat in Form eines Gaststättenmodernisierungsprogramms einen Rettungsanker ausgeworfen. Einige Wirte haben sich daran festgehalten, andere blieben abgehängt. Manche sind ganz eigene Wege gegangen. Nur wenige halten der Wirtshauskultur ihrer Väter die Stange. Und schließlich platzt in den schon seit Jahren andauernden Überlebenskampf der Gastronomen auch noch die Corona-Pandemie. Das Feature "Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung - Wirtshauskultur in Franken" zeigt die aktuellen Herausforderungen für Gaststättenbetreiber. Zu Wort kommen gescheiterte Wirtsleute ebenso wie innovative Bewahrer einer uralten Gaststätten-Tradition. Gemeinsam stark - Genossenschaften und Kollektive Von Petra Nacke "Verbunden werden auch die Schwachen mächtig". Diesen Satz legt Friedrich Schiller in seinem Drama "Wilhelm Tell" dem Schweizer Amtmann Werner Stauffacher in den Mund. Weil Tell nicht mitmacht - "Der Starke ist am mächtigsten allein" - gründet Stauffacher mit zwei anderen Mitstreitern einen Bund gegen die Unterdrückung: die bekannte Schweizer Eidgenossenschaft. Genossenschaften, also organisierte Zusammenschlüsse von Menschen mit dem Ziel, die wirtschaftliche und/oder soziale Situation ihrer Mitstreiter zu verbessern, sind in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Damals waren es die Schuster, später die Weber. Heute dürften den meisten Wohnungsbau-, Banken- oder Agrargenossenschaften in den Sinn kommen, wenn es um dieses Thema geht. Und bis heute bewegt sich ihre Effizienz zwischen den beiden Polen, die schon in Schillers Drama anklingen. Denn auf der einen Seite ist eine Gruppe zwar stark, auf der anderen aber weniger flexibel, als ein Einzelkämpfer. Aber ist das wirklich ein Problem? Was genau machen Genossenschaften heute? Welche gibt es? Und wie unterscheiden sie sich zum Beispiel von Vereinen oder Gewerkschaften? Und wie sieht es mit dem Kollektiv aus, einem Begriff der Assoziationen zur früheren DDR aufkommen lässt. Vielleicht auch noch zur Hausbesetzerszene der 1970er und 80er Jahre, der aber vor allem bei jungen Kreativen gerade eine Renaissance zu erleben scheint? Warum ist das so? Und wofür stehen die neuen Kollektive? Das Feature versucht auf all diese Fragen Antworten zu finden und an verschiedenen Beispielen zu klären, ob und wie Gemeinschaft stark macht.

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioFeature

Vier Jahrzehnte rechtsextreme Gewalt Die 1980er Jahre und das Oktoberfest-Attentat Wie Kalter Krieg und alte Seilschaften rechten Terror decken Von Anna Bühler Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Teil 2: Samstag, 17. Oktober 2020, 13.05 Uhr Über 200 Menschen sind seit der Wiedervereinigung durch Gewalt von Rechtsextremen gestorben. Aber die Terror-Spur reicht noch weiter zurück. Schon 1980 wurden beim Attentat auf das Oktoberfest 13 Menschen getötet - bis heute ist es der blutigste rechte Anschlag in der Bundesrepublik. Das Bayern 2 radioFeature geht der Spur des rechten Terrors nach - vom Oktoberfest-Attentat bis zum Anschlag von Hanau, von den Neonazi-Seilschaften im Kalten Krieg bis zu den von Verschwörungstheorien angestachelten Tätern heute. Vier Jahrzehnte des Terrors, vier große Radio-Dokumentationen, vier Stunden Zeitzeugen, Hintergründe, Zusammenhänge - das ist "Rechter Terror in Deutschland". Die Reihe bildet den Auftakt zur ARD Hörspielserie "Saal 101" über den NSU-Prozess.

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Amiwiesen Von Kerstin Specht Mit Christa Berndl Komposition: T. Heussen Bearbeitung und Regie: Raoul Wolfgang Schnell SDR/BR 1991 Kerstin Spechts frühe Stücke stehen in der Tradition des kritischen Volkstheaters. In dem Monolog "Amiwiesen" erzählt die bäuerliche Dienstmagd Anna die Geschichte ihres verpfuschten Lebens in einer Kleinstadt im oberfränkischen Grenzgebiet: die armselige Jugend, die unerfüllt gebliebene erste Liebe, die glücklichen Stunden auf den Amiwiesen, wo sie ab und zu einen Amerikaner traf, die unglückliche Ehe mit dem schon früh verstorbenen Mann und ihre langen, elenden Jahre als Dienstmagd. Inzwischen liegt ihre Herrin unter der Erde - ermordet - und die Magd ist auf der Flucht. Das stumme, ungeliebte Kind ihrer Herrschaft trägt sie auf dem Rücken mit sich. Sie selbst ist kinderlos. Sie hat sich genommen, was ihr in ihrer geradlinigen, schlichten Weltsicht zusteht. Ob das ein Fluch oder ein Segen ist, weiß sie nicht. Aber eines weiß sie genau: Der Mensch wird nicht im Stand der Unschuld geboren - die Sünden der Eltern stecken schon in ihm und wollen leben. Kerstin Specht, geb. 1956 in Kronach/Oberfranken, Theaterautorin. Werke unter anderen "Das glühend Männla" (1990), "Marieluise" (2001), "Der Flieger" (1993), "Mond auf dem Rücken" (1993, Lasker-Schüler-Dramatikerpreis), "Solitude" (2003), "Der Zoo" (2009). Weiteres BR-Hörspiel "Der Flieger" (2000, mit FM Einheit).

16.28 Uhr
Bayern 2-Playlist

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro unterwegs auf dem Ponyhof Von und mit Tina Gentner

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Lilu Lämmle Das Gedicht Von Eo Borucki Erzählt in unterfränkischer Mundart von Thomas Pigor Lilu Lämmle - das Gedicht Spinnstubenabend und ein Gedicht gehören zusammen wie Salz und Pfeffer - ob die Lilu das hinkriegt? Erzählt in unterfränkischer Mundart von Thomas Pigor

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Von Menschen und Mixtapes Zu Besuch beim City of Pop-Bürgermeister 2020 Moritz Jelting Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Dinkelscherben ist eine wahre Zündfunk-Pop-Hochburg. Denn hier ist unser amtierenden City of Pop-Bürgermeister 2020 daheim: Moritz Jelting. Er hat die Jahres-Ausgabe bei unserem Telefon-Pop-Ratespiel-Sendung "City of Pop" gewonnen. Zur Belohnung bekommt er seine eigene Radio-Sendung im Zündfunk. Eine Stunde lang legt er seine Lieblingslieder auf - von Dr. John über Gorillaz bis hin zum Nino aus Wien.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Kabarett und Comedy Neues aus der Quarantäne Wie haben KabarettistInnen den Sommer verbracht? Woran haben sie gearbeitet? Was haben sie geschrieben? Welche neuen Programme erwarten uns? Der Eulenspiegel Flying Circus fährt durch Bayern und bringt Kabarett an ungewohnte Orte "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung Wirtshauskultur in Franken Von Anja Bischof Gemeinsam stark - Genossenschaften und Kollektive Von Petra Nacke Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung Wirtshauskultur in Franken Von Anja Bischof Sie sind selten geworden, die urig-gemütlichen Gaststätten in Franken, wo der neue Gast zum Gruß auf jeden Tisch klopft und der Stammtisch einstimmig mit "Habe die Ehre" antwortet. Wo die Patina der vergangenen 80 Jahre im Schirmständer steckt und an den vergilbten Funzeln über den Tischen hängt. Wo gekartet wird bis in die Nacht, der Wirt den Kopf auf die müden Arme legt und im Sitzen einschläft. Hat diese Kultur noch eine Zukunft? Sterben ihre Gäste ebenso aus wie die Wirte, die keine 40-Stunden-Woche kennen? Die bayerische Staatsregierung hat in Form eines Gaststättenmodernisierungsprogramms einen Rettungsanker ausgeworfen. Einige Wirte haben sich daran festgehalten, andere blieben abgehängt. Manche sind ganz eigene Wege gegangen. Nur wenige halten der Wirtshauskultur ihrer Väter die Stange. Und schließlich platzt in den schon seit Jahren andauernden Überlebenskampf der Gastronomen auch noch die Corona-Pandemie. Das Feature "Zwischen Stammtischpoesie und Pachtstundung - Wirtshauskultur in Franken" zeigt die aktuellen Herausforderungen für Gaststättenbetreiber. Zu Wort kommen gescheiterte Wirtsleute ebenso wie innovative Bewahrer einer uralten Gaststätten-Tradition. Gemeinsam stark - Genossenschaften und Kollektive Von Petra Nacke "Verbunden werden auch die Schwachen mächtig". Diesen Satz legt Friedrich Schiller in seinem Drama "Wilhelm Tell" dem Schweizer Amtmann Werner Stauffacher in den Mund. Weil Tell nicht mitmacht - "Der Starke ist am mächtigsten allein" - gründet Stauffacher mit zwei anderen Mitstreitern einen Bund gegen die Unterdrückung: die bekannte Schweizer Eidgenossenschaft. Genossenschaften, also organisierte Zusammenschlüsse von Menschen mit dem Ziel, die wirtschaftliche und/oder soziale Situation ihrer Mitstreiter zu verbessern, sind in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Damals waren es die Schuster, später die Weber. Heute dürften den meisten Wohnungsbau-, Banken- oder Agrargenossenschaften in den Sinn kommen, wenn es um dieses Thema geht. Und bis heute bewegt sich ihre Effizienz zwischen den beiden Polen, die schon in Schillers Drama anklingen. Denn auf der einen Seite ist eine Gruppe zwar stark, auf der anderen aber weniger flexibel, als ein Einzelkämpfer. Aber ist das wirklich ein Problem? Was genau machen Genossenschaften heute? Welche gibt es? Und wie unterscheiden sie sich zum Beispiel von Vereinen oder Gewerkschaften? Und wie sieht es mit dem Kollektiv aus, einem Begriff der Assoziationen zur früheren DDR aufkommen lässt. Vielleicht auch noch zur Hausbesetzerszene der 1970er und 80er Jahre, der aber vor allem bei jungen Kreativen gerade eine Renaissance zu erleben scheint? Warum ist das so? Und wofür stehen die neuen Kollektive? Das Feature versucht auf all diese Fragen Antworten zu finden und an verschiedenen Beispielen zu klären, ob und wie Gemeinschaft stark macht.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Andrea Wirsching, Winzerin Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr In 13. Generation leitet Andrea Wirsching das Iphofener Familienweingut. Seit 2016 werden dort auch, unter Mitwirkung eines Rabbi, koschere Weine gekeltert. Damit erschloss sich das Weingut Wirsching neue Absatzmärkte vor allem in den USA.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
radioJazznacht

Neues aus den Jazz-Charts

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernst von Dohnányi: Klavierkonzert Nr. 2 h-Moll (Howard Shelley, Klavier; BBC Philharmonic: Matthias Bamert); Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3 (Hagen Quartett); Claude Debussy: "Khamma" (Philharmonisches Orchester Rotterdam: James Conlon); Charles-Valentin Alkan: Sonatine, op. 61 (Marc-André Hamelin, Klavier); Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll (Itzhak Perlman, Violine; Orchestre de Paris: Daniel Barenboim)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Charles Gounod: Symphonie Nr. 2 Es-Dur (Beethoven Academie: Hervé Niquet); Edward Elgar: "Chanson de nuit", op. 15, Nr. 1 (Royal Philharmonic Orchestra: Pinchas Zukerman); Leos Janácek: "Das schlaue Füchslein", Suite (Philharmonisches Orchester Bergen: Edward Gardner)

04.58 Uhr
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